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Von
Arlene H. Rinaldi
Academic/Institutional Support Services
Florida Atlantic University
Juli, 1994
Übersetzt von Christian
Reiser
Wien, Österreich
Mai 1995
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Vorwort
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Die Formulierung
dieser Anleitung war durch die Notwendigkeit motiviert, Richtlinien
für alle Internetprotokolle zu erstellen, um sicher zu stellen,
daß allen Benutzerinnen bewußt ist, daß die Möglichkeiten des Internets
(kurz das Netz) nur unter der Voraussetzung verfügbar sind, daß
jede einzelne für die Daten, auf die sie zugreift, oder die über
das Netz übertragen werden, verantwortlich ist.
Es wird davon
ausgegangen, daß die Leserin mit den üblichen Begriffen des Internets
vertraut ist.
Ebenso wie
für das englische Original wird auch die Vervielfältigung der Übersetzung
erlaubt, solange der Text nicht verändert wird, oder bei auszugsweiser
Verwendung auf die Quelle hingewiesen wird.
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Einleitung
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Es ist wichtig,
daß sich jede Benutzerin des Netzes ihrer Verantwortung bewußt ist,
die durch den Zugang zu einer sehr großen Anzahl von Diensten, Netzknoten,
Systemen und Menschen entsteht. Die Benutzerin ist voll und ganz
für jede Aktion verantwortlich, die sie am Netz durchführt.
Das "Internetz"
oder "Das Netz" ist nicht ein einzelnes Netzwerk, es besteht
vielmehr aus mehreren tausenden einzelnen Netzwerken, die es erlauben,
daß gegenseitig über die anderen Netzwerke Datenverkehr stattfinden
darf. Daten, die am Internetz abgeschickt werden, durchqueren eigentlich
mehrere verschiedene Netze, bevor sie ihr Ziel erreichen. Daher
muß sich jede Benutzerin auch der Last bewußt sein, die sie auf
andere Netzwerke bringt.
Als Benutzerin
eines Netzwerkes kann Dir Zugriff auf andere Netzwerke und die dort
angeschlossenen Computer gewährt werden. Jedes Netzwerk und System
hat seine eigenen Regeln. Aktionen, die in einem Netzwerk üblich
sind, können im anderen kontrolliert werden oder sind ganz verboten.
Es liegt in der Verantwortung der Benutzerin, sich an die Regeln
und Vorschriften aller involvierten Netzwerke zu halten. Merke Dir:
Die Tatsache, daß eine Aktion durchgeführt werden kann, heißt nicht,
daß sie auch durchgeführt werden soll.
Die Benutzung
des Netzes ist ein Privileg und kein Recht, welches bei schlechtem
Benehmen jederzeit entzogen werden kann. Derartiges schlechtes Benehmen
beinhaltet die Positionierung von illegalem Material auf einem System,
die Benutzung von beleidigenden Ausdrücken und Schimpfwörtern sowohl
in privaten als auch öffentlichen Nachrichten, das Senden von Nachrichten,
die den Verlust von Arbeitszeit oder Systemverfügbarkeit bei der
Empfängerin verursachen können, das Senden von Kettenbriefen und
jede andere Verwendung, die eine Überlast am Netzwerk verursachen
oder die Arbeit anderer stören kann.
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Elektronische
Post
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Der Inhalt und
die Wartung der elektronischen Mailbox liegt in der Verantwortung
der jeweiligen Benutzerin:
- E-mail täglich überprüfen und innerhalb
des erlaubten Plattenplatzes bleiben.
- Ungewünschte Nachrichten sofort löschen,
sie brauchen Plattenplatz.
- Möglichst wenig Nachrichten in der
Mailbox lassen.
- Geh niemals davon aus, daß nur Du
Deine e-mail lesen kannst. Andere können auch unter Umständen
Deine mail lesen.
- Schicke nie und hebe nie etwas auf,
was Dich stören würde, wenn Du es in den Abendnachrichten siehst.
- Der Inhalt und die Wartung des Plattenplatzes
liegt in der Verantwortung der jeweiligen Benutzerin:
- Hebe möglichst wenig Files auf. Files
sollen auf die private Festplatte oder Disketten kopiert werden.
- Überprüfe routinemäßig Deine Files
auf Viren, besonders wenn Du Programme zu Dir übertragen hast.
- Deine Files können von jeder Person
mit Systemprivilegien gelesen werden. Speicher daher nichts Privates.
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Telnet
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- Viele Telnet-Server bieten Dokumentationsfiles
online oder über ftp. Hole diese Files und lese sie lokal, bevor
Du es mit Versuch und Irrtum versuchst.
- Denke auch an andere Benutzerinnen,
die Information suchen. Bleibe nur so lange in einem System, wie
unbedingt notwendig, und verlasse es gleich danach.
- Lade die Information auf Deine persönliche
Festplatte oder Disketten.
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Anonymes
Fileübertragungsprotokoll (ftp)
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- Benutzerinnen sollten auf den Paßwortprompt
mit ihrer e-mail Adresse antworten, sodaß ein Knoten verfolgen
kann, von wem er benutzt wird. Sollte die e-mail Adresse einen
Fehler auslösen, verwende "Guest".
- Wenn möglich beschränke die Übertragung
besonders von großen Files (größer als 1 Meg) auf außerhalb der
Bürozeiten des eigenen und des anderen Computers; bevorzuge den
späten Abend.
- Halte Dich an Zeitbeschränkungen des
Computers, von dem Du die Files holst.
- Kopiere übertragene Files auf Deine
persönliche Festplatte oder Disketten, damit Du in Deinen Plattenplatzlimits
bleibst.
- Es liegt in der Verantwortung der
Benutzerin, Copyright und Linzenzbestimmungen zu beachten. Wenn
Dir ein Programm nützt, zahl die Registrierungsgebühr. Wenn Zweifel
besteht, kopier es nicht. Es ist schon öfters vorgekommen, daß
Programme, die dem Copyright unterliegen, auf ftp-Directories
gefunden wurden. Lösche unerwünschte Programme.
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Elektronische
Kommunikation
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Unter elektronische
Kommunikation fallen e-mail, listserv-Gruppen, Mailing-Listen und
Usenet News.
- Schreibe Nachrichten kurz und prägnant.
- Konzentriere Dich auf ein Thema pro
Nachricht und füge eine aussagekräftige Betreffzeile hinzu, sodaß
Nachrichten leicht wiedergefunden werden können.
- Verwende keine akademischen Netze
für kommerzielle Zwecke.
- Füge eine "Signature" an
das Ende von Nachrichten. Diese Signature sollte Namen, Position
und elektronische Adresse enthalten, und nicht länger als 4 Zeilen
sein. Gegebenenfalls kann sie Adresse und Telefonnummer enthalten.
- Schreibe nur dann in Blockschrift,
wenn Du einen Punkt besonders hervorheben möchtest, oder in der
Überschrift, *Sterne* vor und nach einem Wort heben es auch hervor.
Blockschrift außerhalb von Überschriften wird allgemein als SCHREIEN
interpretiert.
- Schreibe nicht mehr als 70 Zeichen
pro Zeile und verwende keine Kontrollzeichen.
- Verwende keine Umlaute, solange Du
nicht sicher bist, daß sie die Software des Empfängers richtig
interpretiert. Das heißt in News, Listserv-Groups und Mailing-Listen
praktisch nie. (Dieser Punkt wurde vom Übersetzer hinzugefügt.)
- Halte Dich an Hierarchieebenen. Schicke
e-mail nicht direkt an die "oberste Bossin", nur weil
dies möglich ist.
- Sei professionell und vorsichtig,
was Du über andere schreibst. E-mail kann leicht weitergeleitet
werden.
- Gib bei Zitaten und Referenzen die
Quelle in Bezug auf Copyright und Lizenzbestimmungen an.
- Es wird als extrem unhöflich angesehen,
persönliche e-mail ohne Zustimmung der Absenderin an Mailing-Listen
oder Newsgroups weiterzugeben.
- Abkürzungen können verwendet werden,
allerdings werden Nachrichten mit zu vielen Abkürzungen unleserlich.
Hier ein paar Beispiele aus dem Englischen. Im Deutschen haben
sich noch keine Abkürzungen im Bereich Computer eingenistet, die
nicht auch in normaler Schrift verwendet werden:
- IMHO = in my humble/honest
opinion (Meiner bescheidenen/ehrlichen Meinung nach)
- FYI = for your
information (Zu Deiner Information)
- BTW = by the way
(Übrigens)
- Flame = sehr starke
Kritik
- :-) = lächelndes
Gesicht
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| Listserver
und Diskussionsgruppen |
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Manche Mailling-Listen
haben ein geringes Nachrichtenaufkommen, andere können jedoch die
Mailbox mit mehreren hundert Mails pro Tag anfüllen. Eine große
Zahl ankommender Nachrichten benötigt viel Computerressourcen, die
an anderer Stelle fehlen können. Anmeldungen für Mailling-Listen
sollten daher auf das beschränkt werden, was man pro Tag auch aufarbeiten
kann.
- Wenn Du Dich bei einer Diskussionsgruppe
anmeldest, beobachte die Nachrichten einige Zeit, um ein Gefühl
dafür zu bekommen, welche Fragen gestellt werden und welche nicht
in die Gruppe passen. Erst wenn Du Dich damit auskennst, fang
zu posten an.
- Schau Dir die FAQ (Frequently Asked
Questions, eine Liste der meist gestellten Fragen mit Antworten)
an. Es ist für Teilnehmerinnen einer Gruppe unangenehm, wenn immer
wieder dieselben Fragen gestellt werden.
- Beachte, daß es eventuell spezielle
Regeln für Mailinglists und Newsgroups geben kann.
- Denk daran, daß Menschen aus vielen
verschiedenen Ländern an Diskussionen in Mailinglists und Newsgroups
teilnehmen. Geh nicht davon aus, daß sie Fernsehen, Filme, Popmusik
oder aktuelle Ereignisse Deines Landes kennen. Wenn eine Referenz
notwendig ist, dann erkläre sie bitte.
- Nimm nicht an Diskussionen teil, um
beleidigende Nachrichten zu posten. Dir könnte der Netzzugang
entzogen werden.
- Wenn jemand eine Nachricht postet,
die nicht in die Diskussionsgruppe gehört, antworte nicht
in der Gruppe.
- Wenn Du länger als eine Woche nicht
an den Computer kommst, melde Dich von Deinen Mailinglists ab.
- Wenn Du Fragen beantworten kannst,
tu dies per e-mail. Wenn mehrere Leute auf dieselbe Frage antworten,
füllt dies eine Diskussionsgruppe sinnlos an.
- Wenn Du andere Nachrichten quotest
(Teile der Nachricht in der Antwort verwendest) editiere alles
heraus, was nicht unbedingt für die Antwort notwendig ist. Laß
nicht Deine Software die ganze Nachricht wieder mitschicken, auf
die Du antwortest. Niemand möchte eine gequotete Nachricht zum
dritten oder vierten mal lesen, besonders wenn dann darunter nur
"Ja, meine ich auch" steht.
- Wenn Du eine Nachricht in mehrere
Diskussionsgruppen schickst, gib alle Gruppen an und entschuldige
Dich für eventuelles mehrfaches Erscheinen.
- Widerstehe der Versuchung, direkt
in der Gruppe zu flamen (beleidigende oder zurechtweisende Nachrichten
zu schicken). Bedenke, die Gruppe ist öffentlich und für konstruktiven
Meinungsaustausch gedacht. Behandle die anderen, wie Du von ihnen
behandelt werden möchtest.
- Wenn Du eine Frage in eine Diskussionsgruppe
stellst, bitte um Antworten als persönliche Mail. Poste eine Zusammenfassung
der Antworten zu Deiner Frage in der Gruppe.
- Wenn Du auf eine Nachricht in einer
Gruppe antwortest, überprüfe die Adresse (Person direkt oder Gruppe).
Es kann sehr unangenehm sein, wenn eine Antwort, die an eine bestimmte
Person gerichtet ist, in der Gruppe erscheint.
- Wenn Du Dich für eine Mailinglist
anmeldest, hebe die Bestätigungsmail auf. Damit hast Du die Adresse
für (vorübergehende) Abmeldung griffbereit, damit Du Dich während
Deines Urlaubs abmelden kannst.
- Benutze Deinen persönlichen e-mail
Account für Mailinglists und nicht einen gemeinsamen Büroaccount.
- Manchmal kommt es vor, dass Benutzerinnen,
die mit der Verwendung von Mailinglists und der Netiquette nicht
vertraut sind, SUBSCRIBE oder UNSUBSCRIBE-Nachrichten in die Liste
stellen. Sei tollerant und gib gegebenenfalls hilfreiche Information.
- Andere Benutzerinnen haben kein Interesse
von Dir in einer Liste hinzugefügt oder gelöscht zu werden. Alle
administrativen Aufgaben, wie z. B. Löschen oder Hinzufügen, sollen
an einer eigenen Adresse und nicht in der Liste passieren. Mail
dieser Art sollte an folgende Adressen geschickt werden:
LISTSERV
GROUPS - LISTSERV@host
MAILING
LISTS - listname-REQUEST@host oder listname-OWNER@host
Um sich
bei einer Mailinglist oder einem Listserver an- bzw. abzumelden,
sendet man folgende Zeilen in der Nachricht (nicht im Betreff):
SUBSCRIBE
Listenname Vorname Nachname (Anmeldung)
UNSUBSCRIBE Listenname
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Die Zehn
Gebote für Computerethik
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- Du sollst nicht Deinen Computer benutzen,
um anderen Schaden zuzufügen.
- Du sollst nicht anderer Leute Arbeit
am Computer behindern.
- Du sollst nicht in anderer Leute Files
stöbern.
- Du sollst nicht den Computer zum Stehlen
benutzen.
- Du sollst nicht den Computer benutzen,
um falsches Zeugnis abzulegen.
- Du sollst nicht Software benutzen
oder kopieren, für die Du nicht gezahlt hast.
- Du sollst nicht anderer Leute Ressourcen
ohne deren Erlaubnis verwenden.
- Du sollst nicht anderer Leute geistig
Werk als Deines ausgeben.
- Du sollst über die sozialen Konsequenzen
Deiner Programme nachdenken.
- Du sollst den Computer so benutzen,
daß Du Verantwortung und Respekt zeigst.
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Literaturhinweis
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Kehoe, Brendan
P. "A Beginner's Guide to the Internet: Zen and the Art of
the Internet", First Edition, January 1992.
Shapiro,
Norman, et al. "Towards an Ethics and Etiquette for Electronic
Mail"., Santa Monica, CA: Rand Corporation (publication R-3283-NSF/RC),
1985.
Von Rospach,
Chuq. "A Primer on How to Work With the USENET Community"
Horton, Mark;
Spafford, Gene. "Rules of conduct on Usenet"
"A Guide
to Electronic Communication & Network Etiquette", revised
and submitted by Joan Gargano, edited by Ivars Balkits, Computing
Services- University of California Davis.
"Heartland
Free-Net Registered User Guidelines", Bradley University, Peoria,
Il.
"Terms
and Conditions of Membership and Affiliation", CREN Information
Center, October 25, 1990
"Electronic
Mail and Networks: New Tools for Institutional Research and Planning."
by Dan Updegrove, John Muffo and Jack Dunn, University of Pennsylvania.
"Exploring
Internet Training Series, Module 1- Exploring Internet:Using your
Computer to Communicate", by Deborah Shaffer, ES-USDA, CIT
and Pennsylvania State University, Henry DeVries; Extension Electronic
Technology Group, Cornell University; Gregory Parham, ES-USDA, CIT.
"Exploring
Internet Training Series, Module 2- Mail-based Information Delivery:
Alamanac and Listservs". by Deborah Shaffer, ES-USDA, CIT and
Pennsylavia State University; Henry DeVries, Extension Electronic
Technology Group, Cornell University; Gregory Parham, ES_USDA, CIT.
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Deutsche
Kommunikation: Du oder Sie?
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Bis vor kurzem
war im deutschsprachigen Bereich des Internets fast nur Du üblich.
Durch die beginnende kommerzielle Nutzung und durch viele neue Benutzerinnen
am Netz herrscht zur Zeit jedoch eine gewisse Verunsicherung, ob
man Du oder Sie verwendet. Es steht mir sicher nicht zu, Regeln
aufzustellen, wann man per Du oder per Sie zu schreiben hat, ich
kann nur ein paar Vorschläge unterbreiten.
- Wenn Du Deine Kommunikationspartnerin
auch sonst kennst, bleibe bei der Anrede, die Du sonst auch verwendest.
- Der Sinn vieler Diskussionsgruppen
besteht oft darin, technische Fragen zu stellen und zu beantworten.
Das geht leichter von der Hand, wenn man per Du ist. Ich schlage
daher vor, dies in Diskussionsgruppen beizubehalten.
- Bei Mails an Teilnehmerinnen von Diskussionsgruppen,
die man auch von dort kennt, spricht nichts dagegen, auch dort
Du zu verwenden.
- Eindeutige kommerzielle e-mails, in
der Art, wie man sonst Geschäftsbriefe schreibt, sollten auch
wie Geschäftsbriefe formuliert werden.
- Nicht wundern, wenn man per Sie oder
per Du angeschrieben wird, einfach genauso antworten.
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Die
Netiquette der Webseitenautorinnen
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Für die Gestaltung
von Web-Seiten kann man eine ganz einfache Regel der Höflichkeit
aufstellen.
Web-Seiten
sollten so gestaltet werden, daß sie auch eine Benutzerin mit einem
9600-Modem angenehm surfen kann.
Daraus lassen
sich ein paar einfache Punkte ableiten:
- Nicht zu viel Graphik verwenden.
- Niemanden z. B. durch Maps dazu zwingen,
Graphiken zu laden. Jede Verzweigung, die über eine Map zu erreichen
ist, sollte auch ohne diesen Mechanismus leicht zu erreichen sein.
- Bei Links auf Graphiken oder Seiten
mit viel Graphik angeben, wieviel Daten dabei übertragen werden.
- Prinzipiell auf jeder Seite angeben,
wann genau sie zuletzt geändert wurde, und wer dafür verantwortlich
ist.
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Wird
e-Commerce in den nächsten Jahren genügend populär werden,
um auch wirklich schwarze Zahlen zu schreiben?
zur Abstimmung
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